Wie bemerkt man, dass man weitsichtig ist? Weitsichtigkeit im Alltag
Wie merkt man, dass man weitsichtig ist? (Weitsichtig = übersichtig). Im Grunde sehr einfach: man kann Dinge, die sich relativ nahe vor dem Auge befinden, nicht mehr scharf erkennen. Das kann beim Lesen der Fall sein, bei der Handarbeit, in der Küche beim Obst schneiden oder Gemüse schälen und so weiter. Im Auto kann man möglicherweise nicht mehr die Anzeigen (Ölstand, Tacho etc) nicht mehr deutlich erkennen, auf der Tastatur vor dem Computer sind die Buchstaben auf den Tasten undeutlich oder man kann seine eigene Handschrift nicht mehr auf Fehler überprüfen (das gilt nicht, wenn man eine Sauklaue hat ;-).
Kurzum: alles, was sich im Abstand von weniger als einem Meter vor dem Auge befindet, wird undeutlich und schlecht zu erkennen. Das ist ein deutlich Anzeichen dafür, dass man von einer Weitsichtigkeit (Übersichtigkeit) betroffen ist.

Was tun, wenn man merkt, dass man weitsichtig ist?
Zunächst: Ruhe bewahren. Am besten Sie machen einen Termin beim Augenarzt oder Optiker - bei letzterem sind die Wartezeiten meist deutlich kürzer).
- Eine Sehtest und eine Augenuntersuchung bringen die Ursache der Weitsichtigkeit ans Licht: entweder Sie sind von einer Altersweitsichtgkeit (Presbyopie) betroffen (vollkommen natürliche, altersbedingte nachlassende Akkommodationskraft infolge einer Verhärtung der Augenlinse)
- oder es heandelt sich um eine genetisch vererbte Weitsichtigkeit (Hyperopie). Eine Weitsichtigkeit ist eine vollkommen natürlich und verbreitete, minimale Fehlbildung des Augapfels.
