Eine Brille korrigiert eine Sehschwäche des Auges
Das menschliche Auge kann Schwächen haben - gemessen an statistischen Durchschnittswerten der Mehrheit der Bevölkerung. Dazu gehören besonders auch Probleme mit der Sehschärfe. Diese Sehschwächen kann man in aller Regel mit einer Brille ausgleichen. Es gibt prinzipiell zwei Arten von Sehschärfe-Schwäche:

Mitte: Kurzsichtigkeit, unten Weitsichtigkeit
Beides kann man (meistens) mit einer Brille ausgleichen. Während die Kurzsichtigkeit häufig angeboren ist und sich verbreitet schon im Kindesalter ausbildet, tritt die Weitsichtigkeit oft erst bei älteren Menschen als eine Art alterungsbedingte "Abnutzungserscheinung" auf.
Für Menschen, die sowohl Kurz- als auch Weitsichtig sind, wurden mittlerweile sogenannte Gleitsichtbrillen entwickelt, die beides ausgleichen können. Btw: Wenn Sie vorhaben, eine Gleitsichtbrille online zu bestellen, können sie hier weiterlesen.
Als Alternative zur Brille kann man heute auch Kontaktlinsen benutzen. Falls Sie unsicher sind, ob Sie eine Brille brauchen oder nicht, können Sie diese Seite für einen unverbindlichen Ersteindruck besuchen: "Online Sehtest - Ist eine Brille nötig?"

Lasik: Augen-OP
Alternativ zu einer Brille kann man auch die Wurzel des Übels anpacken: Mit eine Lasik-Operation wird die Krümmung der Hornhaut so bearbeitet, dass man wieder normal und ohne Brille sehen kann. Siehe auch: Augenlasern.
Gleitsichtbrillen
Für ältere Menschen kommt neben der Kurzsichtigkeit noch die Alterssichtigkeit hinzu. Leider gleichen die sich nicht gegenseitig aus bzw. neutralisieren sich. Stattdessen empfiehlt sich in dem Fall die Benutzung einer "Gleitsichtbrille".
Mehr zum Thema Gleitsichtbrillen bei Brillen & Sehhilfen.
Sonnenbrillen

Brillen werden nicht nur eingesetzt, um die Sehfähigkeit zu verbessern, sondern auch, um die Augen zu schützen. In diese Gruppe der "Schutzbrillen" gehören auch die Sonnenbrillen. Die Intensität des Lichtes ist bei direkter Sonneneinstrahlung sehr hoch. Natürlich sollte man sowieso niemals direkt in die Sonne schauen, aber auch der "indirekte" Sonnenbefall, der durch das reflektierende Licht in unser Auge eindringt, kann sehr stark sein. Manche Menschen empfinden sogar körperlichen Schmerz bei zu hellem Sonnenlicht.
Natürlich hat der Mensch sich Abhilfe verschafft und Brillen mit getönten Gläsern entwickelt. Diese Tönung kann aus ästhetischen Gründen hauchzart sein, oder eben doch recht stark, um die Augen vor Sonnenlicht zu schützen.
Brille gegen Kurzsichtigkeit
Bild: Blick durch eine Brille bei Kurzsichtigkeit - kein Problem bei Sehen. Bei Kurzsichtigkeit hat man Probleme, Dinge, die etwas weiter entfernt sind, scharf zu erkennen. Eine Brille gleicht diese Schwäche aus. (Bildmontage)
Hier eine Liste mit online Optikern im Internet, bei denen man direkt Brillen online bestellen kann.
Entwicklungsgeschichte der Brille

einem Altarbild von
Conrad von Soest, ca. 1403)
Schon in der Antike untersuchten Forscher "durchsichtige Steine" und deren Wirkung (Archimedes, ca. 240 v. Chr.). Der arabische Naturforscher Alhazen schrieb zu Beginn des 11. Jahrhunderts ein bahnbrechendes Buch "Schatz der Optik", in dem er über Glaskugel und sich im Wasser brechendes Licht berichtet. Dieses Werk fand den Weg in die mittelalterlichen Klöster, wo sich die Mönche daran machten, sich damit weiter zu beschäftigen.
Die erste "Lesebrille", die als echte Sehhilfe benutzt wurde, ist wohl zum Ende des 13. Jahrhunderts in Italien eingesetzt worden. Da Mönche einerseits viel geschrieben haben und daher eine Weitsichtigkeit im Alter ein echter Nachteil wurde, und sich das Wissen der Mönche andererseits durch Abschriften in ganz Europa verbreiten konnte, nahm der Siegeszug der Brille seither seinen Lauf.
Siehe auch: Brillen & Sehhilfen.de